Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Aktuelles zur
 Bienengesundheit!

 

Der Varroabefall ist lokal stark erhöht. Unbedingt kontrollieren und rechtzeitig behandeln!

Bei hohem Befall: Vollständige Brutentnahme einplanen!

Die Hitze macht den Völkern zu schaffen. Wenn notwendig, Sonnenschutz und Wassertränken einrichten!

Mehr>>

Sperrgebiete der Amerikanischen Faulbrut in den Bundesländern!  Hier>>

Diagnose der Varroa-Virus-Infektion

Zum Erkennen  des Varroabefalls kann man das Gemüll und Bienenproben verwenden.

Um den natürlichen Milbenabfall zu bestimmen, legt man für etwa 3 bis 5 Tage Bodeneinlagen ein. Bei kürzeren Zeiten ist das Ergebnis zu unsicher und bei längeren die Untersuchung des Gemülls schwierig. Ölwindeln haben den Vorteil, dassabgefallene Milben daran fixiert werden.

Bienenproben von etwa 50g (etwa 500 Bienen) werden mit Hilfe von Puderzucker auf Milbenbefall untersucht. Die Bienen können anschließend ohne Probleme wieder zurückgegeben werden.

mehr>>

Vollständige Brutentnahme zur Varroa-Bekämpfung

 Bei starkem Befall ziehen Bienenvölker der asiatischen Honigbiene aus ihrem Nest und lassen dort Waben und Brut zurück, um mit einem Neuanfang dem sicheren Tod zu entgehen. Mit der vollständigen Brutentnahme kann man diesen Vorgang simulieren, indem man einen Flugling bildet. Brutwaben aus hochbefallenen Völkern werden  besser vernichtet. Die aus niedrig befallenen Völkern können zu einem Brutling zusammengestellt werden. Sie müssen nach Schlupf sämtlicher Brut behandelt werden. Der Flugling wird auf den restlichen Waben gebildet. Zur Erneuerung des Wabenbaus kann man auch Mittelwände oder bei  Naturwabenbau Baurahmen verwenden. Der Flugling erhält eine Fangwabe oder wird ebenfalls mit einem Medikament behandelt. 

Hitzeschutz für Bienenvölker

Im Sommer erhitzen sich freistehende Völker insbesondere mit Blechdeckeln extrem. Die Bienenvölker versuchen mit Fächeln und Verdunstung von Wasser die Temperatur im Nest nicht über 35°C ansteigen zu lassen. Dafür wird sehr viel Energie benötigt. Wasserquellen sollten in der Nähe sein. Im Notfall sollte man Tränken aufstellen. Ein Futtereimer mit Wasser auf einer mit Kies gefüllten Schale eignet sich besonders gut. Aber auch eine Beschattung ist dringend notwendig. Das Nest des Wildvolks ist im Baum unter Blättern vor Hitze gut geschützt. Wir simulieren dies mit einem Spalier von Kletterpflanzen vor den Magazinen. Unser Wein bringt dazu noch leckere Trauben. Die Bienen fliegen ohne Probleme durch diesen ihnen eigentlich gewohnten "Blätterwald". Wespen und insbesondere Hornissen haben es viel schwerer die plötzlich daraus hervor kommenden oder hineinfliegenden Bienen zu fangen. 

 

Zurück<<