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Aktuelles zur
 Bienengesundheit!

 

Der Varroabefall steigt fast überall stetig an. Jetzt muss unbedingt kontrolliert und rechtzeitig behandelt werden!

Im August werden die Winterbienen aufgezogen, die Brut darf nicht oder nur wenig mit Varroamilben befallen sein.

Futtervorräte müssen abgeschätzt und mit Bedacht für den Winter gefüttert werden. 

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Diagnose der Varroa-Virus-Infektion

Zum Erkennen  des Varroabefalls kann man das Gemüll und Bienenproben verwenden.

Um den natürlichen Milbenabfall zu bestimmen, legt man für etwa 3 bis 5 Tage Bodeneinlagen ein. Bei kürzeren Zeiten ist das Ergebnis zu unsicher und bei längeren die Untersuchung des Gemülls schwierig. Ölwindeln haben den Vorteil, dassabgefallene Milben daran fixiert werden.

Bienenproben von etwa 50g (etwa 500 Bienen) werden mit Hilfe von Puderzucker auf Milbenbefall untersucht. Die Bienen können anschließend ohne Probleme wieder zurückgegeben werden.

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Varroa-Bekämpfung im Spätsommer

Nur Ameisensäure wirkt jetzt noch genug!Nur Ameisensäure wirkt jetzt noch genug! Ein besonders kritischer Prozess ist seit der Verbreitung der Varroamilbe die im Spätsommer beginnende Aufzucht von langlebigeren Winterbienen. Damit diese ohne Parasiten aufwachsen, ist nach Abnahme des Honigraums, aber spätestens jetzt die Behandlung der Varroa-Virus- Infektion mit Medikamenten fällig. Für eine Behandlung mit dem Wirkstoff Thymol ist es allerdings bereits zu spät, da die Wirkung erst nach zwei bis drei Wochen einsetzt und die Behandlung

insgesamt sechs bis acht Wochen dauert. Mit 60%iger Ameisensäure kann man dagegen recht schnell die auf den Bienen parasitierenden und in den nächsten 24 Tagen mit der Brut schlüpfenden Milben abtöten. Doch Vorsicht bei Temperaturen unter 20 °C und bei hoher Luftfeuchtigkeit: Entweder verdunstet zu wenig Säure oder sie wird mit der Feuchtigkeit nach draußen gezogen. Bei zu großer Hitze bzw. über 30 °C verdunstet die Säure zu schnell, und nicht alle später schlüpfenden Milben werden noch erfasst. Man sollte die Behandlung aber nicht übertreiben, sondern den Befall nur unter die Schadensgrenze drücken. Denn Medikamente, auch die mit natürlichen Wirkstoffen, haben auch schädliche Nebenwirkungen. Im Bien sollte bis zur nächsten Behandlung im Winter die Zahl von 500 Milben nicht überschritten werden.

Die Fütterung entscheidet über das Wohl des Biens

Auskristallisiertes Futter ist besonders im Winter gefährlich!Auskristallisiertes Futter ist besonders im Winter gefährlich!

Der Futterbedarf muss dem Standort und der Betriebsweise angepasst werden. Als Faustregel sollten jedem Bien mindestens 15 bis 20 kg als Winterfutter zur Verfügung stehen. Vor allem die Art und Qualität des Futters sind für das Wohl des Biens von Bedeutung. Futterteige sind wenig attraktiv und werden langsam abgenommen. Sie sind daher besonders für die Fütterung einzelner, schlecht versorgter Völker geeignet, da dies Nachbarvölker selten zu Räuberei animiert. Mit höherem Wasseranteil im Futter werden zunächst mehr Zellen belegt und dadurch das Brutnest eingeschränkt. Besser füttert man daher in kleineren Portionen und geringerer Verdünnung. Eine Mischung von drei Teilen Zucker zu zwei Teilen Wasser  hat sich gut bewährt. Zuckersirupe haben einen noch höheren Zuckeranteil. Sie eignen sich besonders für die späte Einfütterung, da sie schnell und ohne großen zusätzlichen Aufwand von den Bienen verarbeitet werden. Stärkesirupe sind Ersatzfutter, die zwar kostengünstiger sind, aber vereinzelt auch zu Ruhr und Kristallisation geführt haben. Wenn überhaupt, sollte man zunächst mit wenigen Völkern selbst Erfahrung sammeln. Auch wenn Geiz geil sein soll, darf man nur als Bienenfutter ausgewiesene Ware kaufen, denn in anderer können die Zuckerarten stark schwanken und eine schnelle Kristallisation zum Desaster führen.

 

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