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Bienengesundheit aktuell

Bienengesundheit im Winter

 Behandlung der Varroa-Virus-Infektion im Winter

Doch nicht überall sind die Völker zur gleichen Zeit brutfrei. Nach den ersten Frostnächten beginnt das Zählen der Tage. Nach drei Wochen ist die gesamte Brut geschlüpft. Je nachdem ob die Wintertraube eng beleibt, wird für kurze oder längere Zeit keine oder wenig neue Brut aufgezogen. Wann es zu Frost kommt, hängt ganz von den örtlichen Gegebenheiten und nicht zuletzt der Lage des Standortes ab. An Außenständen hilft ein Minimax-Thermometer bei der Entscheidung weiter. Auf allgemeine Aussagen von Nachbarn oder von Angaben für eine Region sollte man sich daher nicht allein verlassen. Eine Kontrolle von zumindest ein bis zwei Völkern macht die Entscheidung zumindest einfacher.
Doch was geschieht, wenn noch Restbrut vorhanden ist. Früher hatten wir geraten diese zu zerstören oder auszuschneiden. Doch da ist oft die Störung größer als der Nutzen. Bei wenig Restbrut ist der Behandlungserfolg nur unbedeutend geringer. Lassen Sie sie einfach drin!
Wir alle sind empfindlich, wenn man uns mit kalten Fingern auf die wärmere Haut fasst. Nicht anders geht es den Bienen. Deshalb beim Träufeln darauf achten, dass das Behandlungsmittel handwarm ist. Da reicht es das zimmerwarme Mittel zu Hause in eine Isolierbox zu packen.
Oxalsäure ist ohne Zucker lange haltbar, aber mit schon nach ein bis zwei Tagen für Bienen schädlich. Deshalb nur so viel ansetzen, wie man braucht. Aber nicht den Rest im Bienenvolk entsorgen. Alle Medikamente haben Nebenwirkungen.
Beim Träufeln nur die Bienen treffen. Jeder Tropfen daneben ist verloren; denn an das saure Zeug geht keine mehr ran. In jede Wabengasse sollte was kommen. Über Körperkontakt wird es schnell darin verteilt, aber in die Nachbargasse kommt es nur wenn eine Biene rüber wechselt. Am besten geht dies, wenn alle bei unter 5°C eng zusammen sitzen. Daher sollte man unbedingt die Wetterprognosen für den eigenen Standort beobachten. Aktuelles "Varroa-Wetter" finden Sie hier.
Geträufelt wird nur einmal, sonst gibt es Schäden. Wenn’s nicht gereicht hat und noch zu viele Milben drin sind, kann man beim zweiten Mal sprühen.
Sprühen geht erst ab 8°C, da man alles auseinanderreißen muss. Immer über dem Volk arbeiten und die Bienen nicht durchnässen.

Varroa-Wetter

 

 

 

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