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Aktuelles zur
 Bienengesundheit!

 

Der Varroabefall steigt fast überall stetig an. Jetzt muss unbedingt kontrolliert und rechtzeitig behandelt werden!

Im August werden die Winterbienen aufgezogen, die Brut darf nicht oder nur wenig mit Varroamilben befallen sein.

Futtervorräte müssen abgeschätzt und mit Bedacht für den Winter gefüttert werden. 

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Bienengesundheit im Spätsommer

Das sollte man wissen 

▪Varroa-Milben und mit Viren infizierte Bienen nehmen rasant zu. 
▪Milben reproduzieren sich jetzt ausschließlich in der Arbeiterinnenbrut. 
▪Symptome von Brutkrankheiten werden im Nest deutlich sichtbar. 
▪Im Nest vermehrt sich Nosema ceranaeund in Winterbienen auch N. apis
▪Adulte kleine Beutenkäfer und Larven können in schwach besetzten Beuten sichtbar werden, aber auch den Honig in den gelagerten Waben fermentieren bei uns noch nicht gefunden). 

So macht man eine Diagnose 

Regelmäßig Bienenflug beobachten.

Totenfall vor Nesteingang 
▪Kurzlebige Sommerbienen sterben vermehrt. 
▪ Die meisten Bienen sterben weit entfernt vom Nest. 
▪Als Nebenwirkung von Varroaziden sterben Bienen im und vor dem Nest
▪Missgebildete Bienen weisen auf hohe Varroa-Virus-Infektion hin. 
▪Krabbler und hüpfende Bienen können auf Chronische Paralyse, Nosemose (N. ceranae) oder eine Vergiftung hinweisen. 

Verdacht auf Vergiftung 
▪Viele bis massenhaft tote Bienen.
▪Kämpfe am Flugloch.
▪Schwarze (nasse) Bienen.
▪Bienen mit ausgestrecktem Rüssel.
▪Hoher Flugbienenverlust (Kahlfliegen). 

Veränderte Brut 
▪Brut auf Krankheiten untersuchen.
▪auf lückige Brutflächen achten.
▪Veränderungen am Zelldeckel und in der Brutzelle überprüfen.
▪Streichholzprobe durchführen.
▪Befall der Brut mit Varroamilben bestimmen. 

Varroa-Virus-Infektion Diagnose
Natürlichen Milbenabfall im Gemüll ermitteln:
▪über 10 Milben/Tag: dringend
Befall der Bienen mit Puderzucker-Methode bestimmen:
▪unter 2 % Befall: später möglich
▪2 -5 % Befall: möglichst bald
▪über 5 % Befall: dringend
Die Zahlen gelten als Anhaltspunkte, um die Entscheidung zu erleichtern. 

Varroabehandlung
Nach Trachtende und der Abnahme des Honigraum Behandlung mit Medikamenten möglich:
▪nur Medikamente mit Langzeitwirkung oder die in die Brutzelle hineinwirken verwenden.

▪Jetzt nur noch Ameisensäure anstelle von Thymol verwenden. 
Totale Brutentnahme ist jetzt kritisch, nur durchführen,wenn längere „Läppertrachten“ in Aussicht:
▪Bien in Flugling und Brutling aufteilen, 
▪bei hohem Befall Brutwaben besser vernichten.

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