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Phänologischer Kalender bestimmt den Bienen-Alltag 

 Die  jährlich wiederkehrenden Erscheinungs-formen der Pflanzen - wie das Blühen- werden im phänologischen Kalender zehn Jahreszeiten zugeordnet. Dabei markieren die jeweiligen Zeigerpflanzen den Beginn einer Periode. Alle Tiere und so auch die Honigbienen folgen diesem Rhythmus der Natur. In der Bienenhaltung macht es daher mehr Sinn anstelle des gregorianischen Kalenders dem phänologischen zu folgen. Dadurch können Beobachtungen, Erfahrungen und Hinweise von einer in eine andere Region übertragen werden.

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Jahreszeiten am Standort 

Der Zustand des Bienenvolks und die  Abläufe bei der Haltung werden  vor allem von den  Jahreszeiten in der Region bestimmt:
- Den eigenen Naturraum finden: auf einer Karte und in einer Liste (3. + 4. Ordnung)
- Daten vom Standort: Diese Tabelle hilft beim Beobachten des Kleinklimas am Standort.

Anzeigepflichtige Krankheiten

In Deutschland sind Amerikanische Faulbrut, Befall mit dem kleinen Beutenkäfer und Befall mit der Tropilaelaps-Milbe anzeigepflichtig. Ausbrüche in Deutschland nach Bundesländern aufgeteilt finden sie hier:

Amerikanische Faulbrut: Sperrgebiete

 

Bienengesundheit und naturgemäße BienenhaltungBienengesundheit und naturgemäße Bienenhaltung

 Gesunde Bienen durch naturgemäße Haltung

Für die Bienengesundheit sind neben Umwelt, Nahrungsangebot und Gesundheitsschutz vor allem die Haltungsbedingungen wichtig. Doch  was Honigbienen wollen und ob es ihnen gut geht, kann man nur anhand ihrer natürlichen Bedürfnissen erfahren. Daher sollte man:
- Die Nisthöhle der Volksstärke anpassen.
- Den Wabenbau den Bienen überlassen.
- Den Standort mit Bedacht wählen.
-Reinigungsflüge ermöglichen, Abstand wahren.
-Das Schwärmen fördert die Gesundheit.
In einer naturgemäßen Imkerei muss man einen Kompromiss eingehen, der beiden Seiten gerecht wird: der Biene und dem Imker

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Aktuelles

 

Oft bringt der Apfel nur eine gute EntwicklungstrachtOft bringt der Apfel nur eine gute Entwicklungstracht 

 Vollfrühling ist da! 

Der Vollfrühling wird durch die Apfelblüte eingeleitet. In warmen Regionen wie dem Rheintal war es schon Mitte April. In anderen Regionen kann es sich noch bis Mitte Mai hinziehen.  

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Aktuelle Situation in der phänologischen Uhr.

Mit glänzenden Weiselzellen und einem Ei ist Schwarmstimmung da.Mit glänzenden Weiselzellen und einem Ei ist Schwarmstimmung da.Vollfrühling: 
Arbeiten am Bienenvolk  

Nun geht es richtig los. Die Bienen tragen massig Nektar und Pollen ein. Das Brutnest erreicht bald seine maximale Größe. Meistens ist es nun Zeit den zweiten Honigraum zu geben. Bald wird Schwarmstimmung aufkommen. Wenn man will, kann man  ihn mit verschiedenen Methoden etwas hinauszögern. Am besten nimmt man den Schwarm vorweg und nutzt die Vorteile des Schwärmens um die Entwicklung der Varroa einzudämmen.

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Intensive Durchschau der Brut verhindert BrutkrankheitenIntensive Durchschau der Brut verhindert Brutkrankheiten

Vollfrühling:
Bienengesundheit

Nun ist es Zeit sich um die Brut zu kümmern; denn Symptome von Brutkrankheiten werden nun sichtbar. Für die Früherkennung der Amerikanischen Faulbrut werden Futterkranzproben entnommen. Mit Baurahmen kann man Drohnenbrut gezielt Varroamilben fangen. Aber auch mit der Vorwegnahme des Schwarms werden die Varroamilben weiter reduziert. 

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